Das Wasserwerk Hosterwitz befindet im Dresdner Südosten in elbnaher Lage. Der Standort liegt im Überschwemmungsgebiet der Elbe
sowie in der Zone II des Trinkwasserschutzgebiets. Auf Grund der Lage kommen in technischen Anlagen keine wassergefährdenden Stoffe zum
Einsatz.
Die Erneuerung der bestehende Wärmeversorgung umfasst folgende Leistungen:
Das Projekt umfasst eine Pelletkesselanlage aus zwei Biomassekesseln zu je rund 500 kW Wärmeleistung, die jährlich 6.700 MWh thermische Energie erzeugt. Die Infrastruktur besteht aus zwei 50-m³-Pelletsilos im Außenbereich, einem 16,3 m hohen Abgasanlage und einem 30-m³-Wärmespeichersystem im Innenbereich. Moderne elektrische Einbindung und Leittechnik optimieren den Betrieb. Diese Anlage leistet einen wertvollen Beitrag zur CO₂-Reduktion und nachhaltigen Energieversorgung für das Fernwärmenetz Gräfenhainichen.
Am bestehenden Standort der Kesselanlage wird ein Neubau errichtet. Das bestehende Kesselhaus wird im Anschluss zurückgebaut und der Neubau erhalt einen Erweiterungsbau. Die vorh. BHKW-Anlage mit Pufferspeicheranlage bleibt erhalten.
In den vergangenen Jahren wurden für über 50 Wärmeübertragstationen komplexe oder auch nur partielle Sanierungsmaßnahmen geplant und ausgeführt. Diese beinhalten beispielsweise die Erneuerung der Wärmeübertrager mit einer Leistung zw. 1 und 16 MW, den Ersatz der Netzpumpen mit Hocheffizienzpumpen, der Austausch von Druckhalteanlagen, die Anpassung der primären /sekundären FW-Netzanschlüsse sowie die Anpassung der dazugehörigen Bau- und Lüftungstechnik sowie Elektro- und MSR-Technik.
Neubau eines Technikbauwerk am Lehmann-Zentrum der TU-Dresden. In dieses Gebäude wird die Abwärme der Hochleistungs-Rechner in die neue Wärmepumpenanlage ausgekoppelt und anschließend in das Fernwärmenetz eingespeist.
Presseartikel: SachsenEnergie , EuroHeat&Power Tagesschau
Luft/Wasser-Wärmepumpe für direkte Einspeisung in das FW-Netz der Stadt Dresden Technikgebäude Neubau als Erweiterung des vorhandenes Kraftwerksgebäude, Anlage ist Teil einer iKWK-Anlage Technische Ausstattung: Sole-Wasser Wärmepumpenanlagemit 1.100 kW th. Leistung, Kältemittel Ammoniak (GWP 0), Vorlauftemp. 85 °C 2 St. Glykol-Erhitzer (Luftkühler) a 400 kW Einbindung in städtischem Fernwärmesystem Primärseite PN 25 komplette Nebenanlagen und Sicherheitstechnik Steuerung der Gesamtanlage incl. Einbindung in übergeordnete Leittechnik Elektroschaltanlagen MS/NS.
Für die Erneuerung der Anlagentechnik im Heizhaus der Stadtwerke wurden die bestehenden Niedertemperaturheizkessel mit Zweistoffbrenner zurückgebaut. Die neue Wärmeversorgung besteht aus einem Pelletkessel 550 kW sowie zwei Brennwertkesseln 1.280 kW sowie 460 kW. Zur Einhaltung der Emissionsgrenzwerte nach 44 BImSchV wurde eine neuer freistehender Schornstein errichtet. Für das gesamte Heizhaus mit neuer Druckhaltung wurde eine neue Leittechnik aufgebaut.
Erweiterung der bestehenden Kälteanlage um 1,8 MW zum Endausbau 3,6 MW. Austausch des gesamten Rückkühlwerkes durch Hybride Trockenkühler mit Adiabater Vorkühlung. Erneuerung der Schaltanlage sowie Blitzschutz und sicherheitstechnischen Ausstattung.
Durch die Fernwärmeverbindungsleitung mit einer Tassenlänge von 680 m in der Nennweite DN 300 erfolgt ein bivalenter Wärmeaustausch zwischen den Grenzstädten Frankfurt(O) und Slubice. Aufgrund der verschiedenen technischen Parameter war eine hydraulische Entkopplung über Wärmeübertrager notwendig. Die Wärmeübertragstation mit einer Gesamtleistung von 11 MW wurde auf deutscher Seite eingeordnet. Die Verbindsleitung verläuft im Hohlkörper der Oderbrücke und konnte somit nachträglich relativ einfach hergestellt werden. Über die Kopplung der Netze können die beteiligten Versorgungsunternehmen je nach Auslastung und Wärmegestehungskosten wirtschaftlich wechselseitig Fernwärme liefern bzw. beziehen.